UMushroom Inflationskorb: Beobachtungen zum Preiswandel im Lebensmittelbereich (Teil 3)

Willkommen zurück zu unserer fortlaufenden Serie «UMushroom Inflationskorb».

UMushroom Inflationskorb: Beobachtungen zum Preiswandel im Lebensmittelbereich (Teil 3)

Hier kannst du Teil 1 und Teil 2 nachlesen.

In diesem dritten Teil analysieren wir die Preisentwicklung unserer ausgewählten Bio-Lebensmittel von Juni zu Juli.

Preisveränderungen im Detail:

1. Bio-Äpfel: von 5.95 CHF (Juni) auf 5 CHF (Juli)

Der Preis für Bio-Äpfel ist auch in diesem Monat mehr oder weniger stabil geblieben. Wichtig zu beachten ist, dass diese Preisschwankung hauptsächlich durch Unterschiede im Gewicht der gekauften Äpfel verursacht wurde, während der Kilopreis stabil blieb.

2. Bio Le Gruyère: von 4.75 CHF (Juni) auf 4.45 CHF (Juli)

Auch beim Bio Le Gruyère gab es Preisveränderungen, die auf Gewichtsschwankungen zurückzuführen sind, während der Kilopreis konstant blieb.

3. Bio-Gurke: von 2.20 CHF (Juni) auf 2.20 CHF (Juli)

Der Preis für Bio-Gurken stieg im Mai deutlich auf 2.80 CHF an und blieb auch im Juni entsprechend hoch, konnte aber durch den Aktionspreis ein bisschen abgefedert werden. Nun ist der Preis der Gurke anfangs Juli auch ohne Aktionspreis bei 2.20 CHF. 

4. Stabile Preise bei ausgewählten Produkten:

  • Karma Bio Nature Tofu: 3.95 CHF

  • Bio Pagnol Brot Dunkel: 3.30 CHF

  • Karma Bio Hafermilch: 2.95 CHF

  • Lindt-Schokolade (70% Kakaoanteil): 3.50 CHF

Diese Produkte zeigten in den letzten Monaten keine Preisveränderungen. Diese Preisstabilität könnte auf konstante Produktionskosten und eine gleichbleibende Nachfrage hinweisen.

Zusätzliche Informationen zur Konsumentenpreisindex (LIK):

Laut der neuesten Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik blieb der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) im Juni 2024 unverändert bei 107.7 Punkten (Dezember 2020 = 100). Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug die Teuerung +1.3%, ein Rückgang gegenüber Mai mit +1.4%. Diese Preisstabilität resultiert aus entgegengesetzten Entwicklungen, die sich ausgeglichen haben: steigende Preise für Pauschalreisen ins Ausland, Frucht- und Kohlgemüse sowie Hotellerie und Mieten von privaten Verkehrsmitteln wurden durch sinkende Preise für Luftverkehr, Benzin, Diesel und Bekleidung kompensiert.

Fazit:

Unsere Analyse zeigt, dass Preisänderungen bei Bio-Lebensmitteln oft auf saisonale Faktoren, Angebot und Nachfrage sowie Gewichtsschwankungen zurückzuführen sind. Der Kilopreis vieler Produkte bleibt stabil, was darauf hinweist, dass andere Faktoren wie Verpackungsgröße und saisonale Verfügbarkeit eine größere Rolle bei der Preisgestaltung spielen.

Doch was erwartet uns in der Zukunft? Werden die Preise stabil bleiben oder werden wir größere Schwankungen erleben? Angesichts makroökonomischer und geopolitischer Veränderungen bleibt es spannend abzuwarten, wie sich der Markt entwickeln wird.

Bleib dran für weitere Updates in unserer Serie «UMushroom Inflationskorb».


Quellen:

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